Gelebte Inklusion

Erzieherinnen und Kinder der Kita Kirchhofstr. lernen die Gebärdensprache

"Lasse ist im September als jüngstes von drei Kindern zur Welt gekommen. Seine "großen" Geschwister (2 und 5 Jahre) lernen nun gemeinsam mit den Eltern die Gebärdensprache.

Lasse gehört zu uns, wie seine Geschwister. Er soll nicht nach Düsseldorf gebracht werden, um dort einen Kindergarten für Gehörlose zu besuchen. Lasse hat ein Recht auf Teilhabe, er soll mit seinen Geschwistern und Freunden aufwachsen, mit ihnen lernen, spielen, Kind sein-und nicht aussortiert werden. Wir haben uns daher entschieden, die Gebärdensprache zu erlernen, um  mit Lasse auf seine Art kommunizieren zu können. Eine Dozentin für Gebärdensprache, die selbst gehörlos ist, kommt dienstags zu uns und unterrichtet Erzieherinnen und und Kinder im wöchentlichen Wechsel. Das ist für uns gelebte Inklusion.

Die Finanzierung geschieht ausschließlich über Spenden. Die Bürgerstiftung für Kinder unterstützte uns mit einer großzügigen Spende, ebenso wie viele andere ansässige Unternehmen, die Gemeinde und Privatleute. Um auch weiterhin kontinuierlich lernen zu können, sind wir aber weiter auf Spenden angewiesen,aber wir glauben fest daran, dass es weitere Wuppertaler und wuppertaler Unrernehmen gibt, die uns untertstützen werden."